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Gesundheit / Demenz & Alzheimer

Grundlagen

Zunächst wichtig: Es gibt eine ganz normale Vergesslichkeit, bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung.

Der Begriff Demenz kommt aus dem Lateinischen und beinhaltet die Wortteile "De" (weg) und "mens" (Geist bzw. Verstand). Die wörtliche Übersetzung lautet: "Ohne Geist sein".

Treten häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Orientierung auf (jemand findet den Weg vom Einkaufsladen nach Hause nicht mehr), so ist dies ein Grund einen Arzt aufzusuchen. In manchen Fällen wird der Arzt feststellen, dass es sich um eine Demenz, d.h. um ein typisches Muster von geistigen Leistungseinschränkungen und Verhaltensänderungen handelt. In einem weiteren Schritt gilt es zu klären: Welches ist die Ursache der Demenz? Die häufigste Ursache ist die nach dem Arzt Alois Alzheimer benannte Alzheimer-Krankheit. Es gibt aber auch eine Reihe anderer Demenzformen, die zum Teil gut behandelbar sind. Die Erkrankungszahlen steigen mit dem Lebensalter: Die Zahl der Erkrankten wird deshalb künftig ansteigen, weil immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen.

  • Für weitere Informationen und Broschüren empfehlen wir den Besuch der Homepage der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.
  • Überzeugt von der Pflege durch Angehörige zu Hause
    Aus vielerlei Gründen sind wir der Überzeugung, dass die beste und menschenwürdigste Pflege und Betreuung durch Angehörige im häuslichen Umfeld erfolgt. Wobei dies leider in vielen Fällen nicht (mehr) möglich ist und eine stationäre Lösung die Bessere sein kann.

    Wir wollen pflegende Angehörige stärken
    Dazu möchten wir die Angehörigen unterstützen. - Und zwar mit der siebenteiligen Seminarreihe "Hilfe beim Helfen". Diese Seminarreihe wurde von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft entwickelt, sie ist nachgewiesen erfolgreich und im Jahr 2003 sogar prämiert worden.
    Weitere Infos zum Seminar:

  • Wir haben für Krefeld erreicht, dass das Seminar von den Kassen so gefördert wird, dass wir es kostenfrei anbieten können.
  • Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 12 Personen.
  • Wenn der Demenzkranke für die Zeit des Seminars nicht betreut werden kann, kann er auch zum Seminar mitgebracht werden (muss aber nicht).
  • Seminarprogramm (2 Seiten, A4, PDF, 119 KB)
  • Infoblatt/Aushang für Krefeld (Papiergröße: A4, Datei: PDF, 138 KB) Bitte downloaden, ausdrucken und ggf. aufhängen oder verteilen. Vielen Dank!
  • Unsere Vision / Mission
    Wir möchten die Durchführung der Seminarreihe "Hilfe beim Helfen" für Angehörige von Demenzkranken in ganz Deutschland fördern.

    Begründung
    Wir erachten diese von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft entwickelte und prämierte Seminarreihe als sehr gute Möglichkeit, eine größere Anzahl von (pflegenden) Angehörigen "aus dem Haus zu bewegen", und, über die direkte informelle Hilfe durch das Seminar hinaus, mehr Lebensfreude durch den Kontakt und Austausch mit anderen Menschen in ähnlichen Situationen zu gewinnen. Folgeziel ist, dass sich möglichst viele Kursteilnehmer nach den 7 Kursterminen weiter treffen und austauschen.
    Stand nach unseren Erkenntnissen ist, dass diese Seminarreihe vielerorts noch gar nicht durchgeführt oder in Anbetracht der Größe einer Stadt und der Anzahl der Betroffenen viel zu selten angeboten wird, und somit ein mächtiger Hebel für ein "besseres Leben" der Angehörigen und Erkrankten nicht ausreichend genutzt wird.

    Stand
    Wir haben im Jahr 2007 die Seminarreihe als Erste nach Krefeld geholt. Nach erfolgreicher Beendigung der ersten Seminarreihe im Oktober 2007 gilt es, die Seminarreihe in die Stadtteile Krefelds zu bringen.
    Nach einem mit 20 Personen gut besuchten Infoabend in Krefeld-Hüls am 07.11.07, ist am 22.11.07 die erste Seminarreihe in Krefeld-Hüls gestartet.
    Es zeigt sich, dass die pflegenden Angehörigen nicht so leicht für das Seminarangebot zu motivieren sind. Das ist auch verständlich, wenn man sich klarmacht, wie hoch die Belastung teilweise ist. Wir denken, dass alle potentiellen "Motivatoren" - Angehörige, Freunde, Hausärzte und soziale Dienste - mithelfen müssen, die Menschen "aus dem Haus" zu bewegen. Zu ihrem eigenen Besten.
    Parallel werden wir Kontakte in die umliegenden Städte herstellen, um dort das Seminarangebot zu fördern. Als Hürde erweist sich hier, dass wir für jede einzelne Stadt erneut mit den Kassen eine Einigung erzielen müssen, ob sie den Kurs unterstützen werden, wenn wir ihn durchführen. Diese Hürde macht aber durchaus Sinn, da an dieser Stelle die Kassen auch die Qualifikation des Kursleiters über seinen beruflichen Lebenslauf prüfen.
    Außerdem bestehen gute Kontakte in weiter entfernte Städte/Regionen, wo derzeit geprüft wird, wie sich dort die Situation darstellt.

    Unser Qualitätsanspruch
    Der Erfolg des Kurses wird maßgeblich durch den Kursleiter bestimmt. Sofern unser Institut die Seminarreihe verantwortlich durchführt, werden ausschließlich Kursleiter mit großem Knowhow, langjähriger Erfahrung und hohem Einfühlungsvermögen eingesetzt werden.
    Wir sind an der Kontaktaufnahme zu geeigneten Kursleitern aus ganz Deutschland interessiert. Am besten rufen Sie uns an, damit wir Sie kennenlernen.

    Offenheit
    Wir sind offen für Kooperationen und werden auch für den Fall, dass nicht unser Institut direkt den Kurs durchführt, helfen, mehr Kurse als bisher stattfinden zu lassen. Kooperationen mit Dritten bieten sich auch insofern an, als dass wir gerne gemeinsam mit Kirchen, ambulanten oder stationären Einrichtungen der Pflege oder der Gesundheit oder den Wohlfahrtsverbänden die Seminarreihe anbieten.

    Positive Zusatzeffekte
    Weiterhin möchten wir für jede Stadt/Region die entsprechenden Hilfs-Angebote kennenlernen und unser unabhängiges Wissen Betroffenen zur Verfügung stellen.
    Bereits jetzt stellt sich heraus, dass wir mit unserem Engagement auch Menschen motivieren, die ehrenamtlich in diesem Bereich tätig sein wollen. So haben wir bereits die Zusage einer Dame, die gerne einen regelmäßigen Kaffeetreff in Krefeld leiten würde und Kontakt zu einer Dame, die ehrenamtlich Betroffene im Raum Krefeld berät.
    Wir denken, dass wir über unser engagiertes Vorgehen auch etwas dafür tun, dass das Thema Demenz & Alzheimer mehr in die öffentliche Diskussion kommt.
     


    Wir brauchen Ihre Mithilfe: Bitte sprechen Sie in Ihrem Umfeld über das Semniarangebot und teilen Sie uns Ihre Ideen und Kontaktvorschläge mit. Das Seminar wird nur dann vermehrt durchgeführt werden, wenn wir Wege finden, dass mitfühlende Menschen die Botschaft weitertragen. Für bezahlte Werbung im klassischen Sinne reicht das Geld der Kassen bei Weitem nicht aus. - Vielen Dank!
    Ihr Dipl.-Ing. Ingo Haese

    © 2007 Institut für besseres Leben